VfB will mit „Kids and Teens“ in die Gruppenphase einziehen

09.11.2017

Zwei Sätze muss der VfB Friedrichshafen im Rückspiel in der CEV 2018 Volleyball Champions League gegen Neftohimik 2010 Burgas holen, dann ziehen die Häfler in die Gruppenphase der Volleyball-Königsklasse ein. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel stehen die Weichen auf Weiterkommen, auch wenn Kapitän Simon Tischer vor allem „im Block und in der Feldabwehr noch Luft nach oben" sieht. Unterstützung bekommen die Volleyballer aus der Hauptabteilung. Alle Kinder und Jugendlichen des VfB Friedrichshafen sind zum „Häfler Kids and Teens Day" eingeladen.

Simon Tischer ist für das Rückspiel guter Dinge / Foto: Kram
Simon Tischer ist für das Rückspiel guter Dinge / Foto: Kram

Die Ausgangslage vor dem Rückspiel am Sonntag (12. November, 16 Uhr) gegen Neftokhimik 2010 Burgas ist ziemlich aussichtsreich. Nach dem 3:1-Hinspielerfolg in Bulgarien gibt es zuhause in der ZF Arena einige Ergebnisse, mit denen der VfB in die Gruppenphase der 2018 CEV Volleyball Champions League einziehen kann. Gewinnen die Häfler, sind sie weiter, verlieren sie mit 2:3 ebenfalls, bei einer 0:3-Niederlage und bei einem 1:3 kommt es zum sogenannten „Golden Set" – einem einzigen zusätzlichen Satz, der über das Weiterkommen entscheidet. „Wenn wir in Bulgarien 3:1 gewinnen können, dann sind unsere Chancen fürs Rückspiel gut", sagt VfB-Kapitän Simon Tischer. „Wir werden von Beginn an keinen Zweifel daran zulassen, dass da für Burgas nichts geht am Sonntag."

Vor allem Kinder und Jugendliche werden dabei für Unterstützung von den Rängen sorgen. Die Häfler Volleyballer haben dafür alle Kids des Hauptvereins eingeladen. Beim „Kids and Teens Day" haben Kinder und Jugendliche, die Mitglied des VfB Friedrichshafens sind, freien Eintritt und können ein paar Extras im Foyer der Arena erwarten. Dort liegen T-Shirts bereit, die sie selbst gestalten können. Wer sich dann noch mit Namen und E-Mail-Adresse anmeldet, kann mit seinem T-Shirt beim darauffolgenden Heimspiel als Einlaufkind mit den Profis aufs Feld.

Die Häfler kamen nach ihrem Spiel am Mittwoch erst am Donnerstagabend in Friedrichshafen an. Die Zeit zur Regeneration bis Sonntag sollte allerdings für das junge Team ausreichen. Und auch Burgas hat 15 Stunden Anreise vor sich. Mit der Niederlage aus dem Hinspiel im Gepäck mit Sicherheit kein Vorteil für die Bulgaren. „Ich sehe das klar als Vorteil für uns, dass wir das zweite Spiel zuhause haben", sagt Simon Tischer. „Wir haben die Taktik noch im Kopf und sind fokussiert. Das ist viel besser als beispielsweise zwei Wochen auf das Rückspiel zu warten."

Die Bulgaren vom Schwarzen Meer werden in der ZF Arena viel riskieren, wie sie es auch schon zuhause getan haben. Beim Hinspiel ging dies meistens schief und Burgas schenkte mit Fehlern viele Punkte her. Nur im zweiten Satz brachte diese Taktik den VfB unter Druck. „Wir haben solide gespielt, wenn auch nicht perfekt", sagt Tischer. „Wir können nicht davon ausgehen, dass Burgas im Rückspiel dieselben Fehler machen wird wie am Mittwoch. Aber ich denke, dass wir gerade zuhause noch ein wenig sicherer sind und das Spiel auch deutlicher gestalten können."

Zurück zur Übersicht