Steuerwald bleibt, Kevorken geht

22.05.2018

Libero Markus Steuerwald bleibt dem VfB Friedrichshafen auch in der kommenden Saison erhalten. Der 29-Jährige unterzeichnete für ein weiteres Jahr bei den Häfler Volleyballern und geht seit seiner Rückkehr aus Frankreich damit schon in seine dritte Saison beim VfB. Scott Kevorken wird den Verein hingegen verlassen. Der US-Mittelblocker wechselt zum französischen Meister Tours Volley-Ball.

Markus Steuerwald bleibt eine weitere Saison
Markus Steuerwald bleibt eine weitere Saison "Häfler Volleyballer" / Foto Kram

Dass Markus Steuerwald eine treue Volleyballseele ist, stand schon vor seiner erneuten Vertragsverlängerung fest. 2006 bis 2010 trug Steuerwald erstmals das Häfler Trikot, ehe er nach einem Umweg über Paris 2016 zum deutschen Rekordpokalsieger zurückkehrte. Für den 29-Jährigen ist der VfB so etwas wie eine Herzensangelegenheit. „Es macht mir einfach Spaß", erzählt Steuerwald über die Arbeit mit seiner Mannschaft. „Ich finde es toll, was wir hier geschafft haben und gehe diesen Weg auch gern ein weiteres Jahr mit."

Nicht nur der Verein hat es dem Häfler Publikumsliebling angetan, sondern auch die Stadt. „Die Menschen sind hier so nett und haben uns gut aufgenommen", sagt Steuerwald und meint damit nicht nur sich, sondern auch seine Frau und seine kleine Tochter. „Wir haben hier ein gutes Leben und fühlen uns sehr wohl."

Auch Trainer Vital Heynen freut sich darüber, dass Steuerwald den Häflern treu bleibt. Der 159-fache deutsche Nationalspieler gewann nicht nur 2007 mit dem VfB die Champions League, sondern war auch in der abgelaufenen Saison als Ruhepol und mit spektakulären Abwehraktionen ein Garant für die gute Saison der Heynen-Truppe. „Markus ist ein wichtiger Spieler für unser System", so Heynen. „Es tut uns gut, dass er bleibt."

Scott Kekorken hingegen wird den VfB Friedrichshafen verlassen. Der US-Amerikaner wechselt in der kommenden Saison zum französischen Meister aus Tours. „Scott hatte wenig Einsatzzeit", sagt Vital Heynen zum Wechsel Kevorkens, den er auch auf Grund seiner Einstellung lobt. „Ich denke, der Wechsel zum französischen Meister ist ein guter Schritt für ihn."

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