Cashflow Cup mit Häfler Profis

22.06.2018

Schon zum dritten Mal gehen 2018 die „Stadtwerk am See Beachdays" am Friedrichshafener Gondelhafen über die Bühne. Und schon zum dritten Mal ist ein zweitägiges Beachvolleyballturnier das Highlight für die Zuschauer. Am Samstag und Sonntag (23. und 24. Juni, ab jeweils 9 Uhr) treten die besten Beachduos Süddeutschlands beim „Cashflow Cup" gegeneinander an. Und auch drei Profis des VfB Friedrichshafen wagen den Schritt von der Halle in den Sand.

Thilo Späth-Westerholt wechselt am Wochenende von der Halle in den Sand / Foto Kram
Thilo Späth-Westerholt wechselt am Wochenende von der Halle in den Sand / Foto Kram

Thilo Späth-Westerholt ist so etwas wie ein Wiederholungstäter. Schon vergangenes Jahr machte der amtierende Pokalsieger im Sand eine gute Figur. Zusammen mit seinem Partner Sebastian Schwarz - der in der Halle für die United Volleys Frankfurt aufläuft - holte sich Späth-Westerholt beim „LBS Cup" den dritten Platz. 2018 wird der Häfler Libero wieder um die Punkte kämpfen. Mit einem neuen Partner und einem neuen Namen des Turniers.

Beim „Cashflow Cup" wird VfB-Mittelblocker Philipp Collin sein Partner sein. Der 2,04m-Mann ist eigentlich mit seiner Größe nicht unbedingt für den Sand gemacht. „Das täuscht aber", sagt Späth-Westerholt. „Philipp ist für seine Größe ziemlich wendig und spielt auch nicht sein erstes Beachturnier in Friedrichshafen." Dass die beiden Mannschaftskollegen jetzt auch Partner im Sand sind, war jedoch eher Zufall. „Wir spielen zum Aufwärmen bei Vital Heynen immer „Zwei gegen Zwei", erzählt Späth-Westerholt. „Das hat bei uns beiden immer ganz gut geklappt und deshalb haben wir beschlossen, beim ‚Cashflow Cup' anzutreten."

Zum Training hatten die beiden wenig Zeit. Thilo Späth-Westerholt war mit seinem Job bei der Sparkasse beschäftigt und verbrachte weniger Zeit im Sand als er gern gehabt hätte. Zwar sind Collin und Späth-Westerholt vermutlich die besten Hallenspieler im Feld. In Sachen Taktik und Erfahrung im Sand haben sie allerdings Nachteile gegenüber den eingespielten Gegnern. „Das muss man dann sehen. Letztes Jahr bin ich nach den ersten beiden Spielen mit Sebastian schon fast ausgeschieden gewesen und am Ende waren wir Dritter", so der Libero. „Ob und welche Chancen wir haben, sehen wir dann Samstag und Sonntag."

Die Spiele beginnen an beiden Tagen um neun Uhr und werden auf zwei Gewinnsätze mit jeweils 15 Punkten gespielt. Die Halbfinals und Finals bei den Frauen und Männern gehen gegen Sonntagnachmittag über die Bühne. Dort könnten Späth-Westerholt und Collin übrigens auf einen zukünftigen Hallenkollegen treffen. Auch der Neu-Häfler Zuspieler Martin Krüger tritt zusammen mit Ex-Youngstar Jannis Hopt beim „Cashflow Cup" an.

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