Protopsaltis und Aciobanitei gehen

04.06.2019

Athanasios Protopsaltis und Adrian Aciobanitei werden den VfB Friedrichshafen verlassen. Nach drei beziehungsweise einem Jahr mit Trainer Vital Heynen zieht es die beiden Außen-Annahmespieler weiter. „Ich werde vor allem das Gefühl vermissen, in meiner zweiten Heimat zu sein", sagt Publikumsliebling Protopsaltis. Aciobanitei wechselt zum französischen Erstligisten AS Cannes.

Publikumsliebling Athanasios Protopsaltis verlässt den VfB / Foto Kram
Publikumsliebling Athanasios Protopsaltis verlässt den VfB / Foto Kram

Seinen Spitznamen hatte er ganz schnell weg – und trotz seiner geringen Körpergröße war Athanasios Protopsaltis, von allen nur Sakis gerufen, einer der auffälligsten Spieler in den letzten Jahren. „Jung und verrückt", hatte Heynen ihn beschrieben und genau dieses verrückte hinterließ beim Publikum in der ZF Arena großen Eindruck. Im letzten Jahr verlängerte Protopsaltis seinen Vertrag um ein weiteres Jahr, wollte gemeinsam mit der Mannschaft die Meisterschaft holen, doch das blieb ihm auch in dieser Saison verwehrt. Dennoch schaut Sakis zufrieden und glücklich auf seine Zeit beim VfB zurück, in der er dreimal den Supercup sowie den DVV-Pokal gewinnen konnte.

„Ich werde vor allem das Gefühl vermissen, dass ich mich hier zu Hause gefühlt habe", sagt der 23-jährige Grieche. „Wir wurden als Sportler hier sehr gut aufgenommen und ich mochte das Publikum, das uns immer unterstützt hat." In seiner freien Zeit traf man Protopsaltis bei jedem Wetter in der Stadt – das Rathaus Café war sein zweites Wohnzimmer, in dem er des Öfteren mit Mannschaftskollegen den ein oder anderen „Café Fredo" genoss.

Zu der Kaffeerunde zählte auch Adrian Aciobanitei, der ebenfalls den VfB verlässt. Bereits in der Saison 15/16 griff der junge Rumäne für die Häfler an. Nach zwei Jahren bei den United Volleys kehrte er in dieser Saison zurück nach Friedrichshafen. Eine Verletzung im Dezember warf den 21-jährigen zurück und so ganz wollte es mit den Einsätzen nicht klappen. Aciobanitei wechselt in der kommenden Saison nach Frankreich zum Erstligisten AS Cannes.

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