Topspiel in Lüneburg

22.10.2019

Am Mittwochabend (23. Oktober um 19:00 Uhr) gastiert der VfB Friedrichshafen bei der SVG Lüneburg. Nach dem Volleyball Supercup am vergangenen Sonntag erwartet die Häfler der nächste Härtetest der noch jungen Saison.

Der Supercup ist bereits raus aus den Köpfen, jetzt gilt die Konzentration Lüneburg / Foto Wells
Der Supercup ist bereits raus aus den Köpfen, jetzt gilt die Konzentration Lüneburg / Foto Wells

„Man hat gesehen, dass Berlin eingespielter ist als wir. Viele Abläufe sind klar, bei uns hingegen ist vieles neu", fasst Kapitän Markus Steuerwald das Spiel gegen die BR Volleys zusammen. „Die Saison ist noch lang und wir haben noch viel Arbeit vor uns", zeigt er sich selbstkritisch. Viel Zeit bleibt seinem Team dafür nicht, denn am Mittwoch steht mit einem Auswärtsspiel in Lüneburg direkt das nächste Topspiel in der Volleyball Bundesliga an.

Der Vize-Pokalsieger und Drittplatzierte der vergangenen Saison hat sich längst von seiner Rolle als Geheimfavorit gelöst und gilt mittlerweile als ernstzunehmender Mitkonkurrent um den Einzug in die Playoffs. Das Team um Cheftrainer Stefan Hübner wurde in der Sommerpause unter anderem von Nationalspieler Anton Brehme punktuell verstärkt und möchte seine gute Frühform auch gegen die Häfler am Mittwochabend unter Beweis stellen. Wie auch die Häfler starteten die Lüneburger mit zwei Siegen in die Bundesligasaison, wobei sie sich kürzlich im Duell gegen den TV Rottenburg allerdings ziemlich schwer taten. Am Ende stand jedoch ein 3:2 Auswärtssieg, welcher der SVG mit fünf Punkten den vierten Platz in der Tabelle bescherte.

Routinier Thilo Späth-Westerholt erwartet deshalb ein gewohnt schweres Spiel in der Gellersenhalle: „Stefan Hübner hat es in den letzten Jahren immer geschafft, eine spielstarke Mannschaft zusammenzustellen. Auch wenn jetzt wichtige Schlüsselspieler aus der vergangenen Spielzeit fehlen, werden sie sich sicherlich wieder gut verstärkt haben." Vor allem im Auswärtsspiel in der kleinen, aber sehr stimmungsvollen Halle sieht er einen Vorteil für die Lüneburger. „Zuhause können sie jeden schlagen", sagt er. „Wir müssen uns deshalb auf die Lautstärke aber auch die Hallenhöhe einstellen." Letzteres sieht er aber nicht als Nachteil, da die niedrige Hallendecke für die SVG ja ebenso ein Problem sei.

Einfach wird es für die Häfler wohl in keinem Fall. Auf die Supercup-Niederlage rückblickend wünscht sich Kapitän Steuerwald, den Spieß in dieser Spielzeit endlich umzudrehen. „Die letzten drei Jahre haben wir den Supercup gewonnen und sind am Ende nicht Meister geworden. Wenn es diese Saison anders herum ist, nehmen wir die Niederlage gerne in Kauf."

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