Friedrichshafen holt ungefährdeten Sieg

13.11.2019

Der VfB Friedrichshafen behält seine weiße Weste. Im Spiel gegen die Helios Grizzlys Giesen am Mittwochabend gewannen die Häfler mit 3:0 (25:21, 25:16, 25:19) und ließen dem Gegner zu keiner Zeit eine Chance. Als wertvollster Spieler wurde Kapitän Nikola Gjorgiev ausgezeichnet.

Toni Menner verwandelte den Satzball im Spiel gegen Giesen / Foto Kram
Toni Menner verwandelte den Satzball im Spiel gegen Giesen / Foto Kram

VfB-Trainer Michael Warm schickte Zuspieler Joe Worsley, Außen-Annahmespieler Tomas Krisko und Anton Menner, Brendan Schmidt und Nehemiah Mote im Mittelblock sowie Diagonalangreifer Nikola Gjorgiev und Libero Markus Steuerwald aufs Feld. Die machten ihre Sache gut – standen sicher in der Block-Feld-Verteidigung (4:1)und punkteten immer wieder mit Assen (6:3, 13:5). Dann schlichen sich kleine Fehler ins Häfler Spiel, der Angriff blieb am Giesener Block hängen und die Gäste kamen heran (13:8, 16:13). Mote kam schnell über Mitte, dann punktete Gjorgiev erst im Angriff und stellte mit einem Ass die komfortable Führung wieder her (20:15). Mote holte insgesamt fünf Satzbälle, dann war es erneut Gjorgiev, der den entscheidenden Punkt machte (25:21).

16 Punkte ließen die Häfler den Gästen in Durchgang zwei. Zwar brauchte der VfB einige Punkte, um an den vorherigen Satz anzuschließen, dann aber zogen Gjrogiev und Co im Angriff durch und setzten Giesen immer wieder unter Druck. Worsley setzte seine Angreifer variantenreich ein und zog damit den Block der Gäste auseinander (11:9, 16:11, 22:14). Giesen verschaffte den Häflern ganze neun Satzbälle, von denen Gjorgiev Nummer zwei nutzte und den Ball lang die Linie hinunter ins gegnerische Feld legte (25:16).

Genauso motiviert und konzentriert wie in Satz zwei ging es auch in den nächsten. Gjorgiev schlug ein weiteres Ass, bescherte den Häflern eine sichere Führung (8:3). Giesen wusste keine Antwort auf die variablen Angriffe (11:6, 14:9). Menner punktete erst im Angriff, dann baute er seine Quote im Aufschlag aus (17:12). Erneut war es Gjorgiev, der den Satz und Matchball holte, bevor Menner ihn verwandeln durfte (25:19).

„Damit kann man zufrieden sein", zeigte sich Warm nach dem Spiel glücklich. „Nemo hat ihrem wichtigsten Angreifer mit guten Blocks gleich den Zahn gezogen und dann hatte es Giesen nicht mehr so einfach. Joe hat ein gutes Spiel gemacht, Gjorgiev machte konstant seine Punkte und wir haben keinen Punkt liegen gelassen."

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