Spiel Nummer drei in sechs Tagen

22.11.2019

Keine Pause für die Häfler Volleyballer: Am Samstagabend (23. November, 19:30 Uhr) empfängt der VfB Friedrichshafen im Schwabenderby den TV Rottenburg und will, nach dem Aus im Pokal, in der Bundesliga seine weiße Weste behalten. Dabei sind die Häfler gewarnt, denn Rottenburg gewann zuletzt nicht nur im Pokal sondern auch in der Bundesliga

Spiel Nummer drei in sechs Tagen wird mit Sicherheit nicht einfach / Foto Kram
Spiel Nummer drei in sechs Tagen wird mit Sicherheit nicht einfach / Foto Kram

Drei Spiele in sechs Tagen – alle mit einer ganz besonderen Wertigkeit – gilt es für die Häfler Volleyballer derzeit zu absolvieren. Nach dem hart erkämpften 3:2-Sieg am Montag gegen die Alpen Volleys Haching und einem vorzeitigen Pokalaus gegen den ewigen Rivalen Berlin Recycling Volleys folgt nun am Samstag ein weiterer Auftritt in der Volleyball Bundesliga.

VfB-Trainer Michael Warm fand klare Worte nach der 0:3 Niederlage gegen die BR Volleys. „Wir müssen uns daran orientieren, was verlangt wird und das mit Qualität wegspielen", sagte er. „Natürlich kann man sich die Sicherheit nur über den Druck holen und der war gegen Berlin ein anderer als wir ihn die letzten Tage bekommen haben."
Nach dem frühen aus im DVV-Pokal gilt die Konzentration der Häfler nun zunächst der Liga, bevor ab Anfang Dezember dann die Champions League ruft.

Am Samstag (23. November, 19:30 Uhr) empfangen die Häfler in der heimischen ZF Arena den TV Rottenburg im Schwabenderby. Die Rottenburger haben mit ihrem neuen Coach, dem Belgier Christoph Achten, in den letzten Wochen unter Beweis gestellt, dass man konkurrenzfähiger ist als in den Vorjahren. Der Sieg gegen Eltmann und zuletzt der klare 3:0 Erfolg gegen Bühl lassen aufhorchen. Dazu kommt eine beeindruckende Leistung im DVV-Pokal, als die Mannschaft um Achten zuerst im Achtelfinale die Alpenvolleys Haching mit 3:2 und dann im Viertelfinale die Giesen Grizzlys bezwang.

Mit Zuspieler Jannis Hopt steht bei Rottenburg ein ehemaliger Volley YoungStar auf dem Feld, der bereits in der Jugend mit VfB-Mittelblocker Jakob Günthör zusammen spielte. Dazu haben sie einen ganz bekannten Namen im Team: Tim Grozer ist der jüngste Bruder des Ex-Häflers Georg Grozer, der derzeit in Russland spielt. Mit der Nachverpflichtung von Außen-Annahmespieler Ramon Martinez holten sie weitere Erfahrung ins Team.

Auch Michael Warm ist sich der Qualität der Rottenburger Mannschaft bewusst: „Man hat zuletzt gesehen, dass Sie jeden schlagen können. Sie sind breit aufgestellt." Dennoch ist er „froh, dass es nach dem Pokalabend am Mittwoch nun direkt weitergeht. Wir sind somit gleich beschäftigt und können uns vom letzten Spiel wenig ablenken lassen." Das dritte Spiel in sechs Tagen wird mit Sicherheit eine große Herausforderung für die Häfler.

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