Sieg im Schwabenderby

23.11.2019

Im Derby gegen den TV Rottenburg setzte sich der VfB Friedrichshafen am Samstagabend mit 3:1 (24:26, 25:17, 25:17, 25:20) durch und bleibt damit in der Volleyball Bundesliga weiterhin ohne Niederlage. Markus Steuerwald wurde zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt.

Brendan Schmidt setzt sich durch | Foto: Kram
Brendan Schmidt setzt sich durch | Foto: Kram

Trainer Michael Warm schickte Anton Menner und Martti Juhkami über Außen-Annahme, Nehemiah Mote sowie Brendan Schmidt im Mittelblock aufs Feld. Daniel Malescha startete auf der Diagonalposition und Jakub Janouch im Zuspiel. Steuerwald begann als Libero.

Die Gäste aus Rottenburg fanden zunächst besser ins Spiel und die Häfler lagen schnell mit 0:3 hinten. Den frühen Rückstand steckte das Team von Michael Warm jedoch selbstbewusst weg. Juhkami punktete diagonal (1:3), dann tat es ihm Malescha gleich (3:5) und legte noch ein Ass hinterher (4:5). Der VfB war nun drin in der Partie (6:6, 8:6, 11:9). Zuspieler Janouch setzte seine Angreifer immer wieder variabel ein und sorgte selbst mit einem Ass für den Ausbau der eigenen Führung (14:9). Die Rottenburger gaben jedoch nicht auf und zwangen den VfB zu Fehlern (15:12, 15:13), Warm nahm die Auszeit (15:14). Kopf an Kopf ging es weiter, wobei die Häfler zu viele einfache Fehler machten und sich nicht absetzen konnten. Warm brachte Balean für Juhkami ins Spiel (22:22), doch die Rottenburger blieben ausdauernd und konsequent im Angriff. Mit 24:26 ging der erste Satz an die Gäste.

Genauso eng ging es in den zweiten Satz (3:3). Dann schlug Menner den Ball platziert ins Hinterfeld der Gäste (3:2), Schmidt kam schnell über die Mitte (4:3) und zur technischen Auszeit führte Warms Team mit 8:4. Gjorgiev (9:6, 14:10), der mittlerweile auf dem Feld war, und Janouch mit einem weiteren Ass (11:7) hielten die Rottenburger auf Distanz. Mit nun weniger eigenen Fehlern spielte der VfB konstanter und hielt sein Sideout. Gjorgiev punktete doppelt (17:12, 18:13) und sorgte für die Fünf-Punkte-Führung, ehe Mote diese mit zwei Blocks weiter ausbaute (20:14, 21:14). Über außen sorgte Menner für den 25:17 Satzgewinn.

Auch im nächsten Durchgang machten die Häfler wenig eigene Fehler. Sicher in der Annahme und abwechslungsreich im Angriff holten Menner (8:4, 10:5) und Gjorgiev die Punkte (2:2, 6:3), Balean machte erst den Punkt über außen und setzte im Anschluss im Block zur 12:7 Führung nach. Die Gäste bemühten sich weiterhin geduldig zu spielen, doch die Abwehr der Häfler zeigte immer wieder Präsenz (14:8). Nach zwei schnellen Tempobällen über die Mitte von Mote (15:9, 16:10) stand eine komfortable Führung zur zweiten technischen Auszeit. Mit einem Ass (19:13) und einem Hinterfeldangriff danach (19:13) machte Balean nach dieser genauso weiter. Gjorgiev besorgte Warms Team reichlich Satzbälle (24:17), Mote blockte direkt den ersten zur 2:1 Führung in Sätzen.

Gjorgiev sorgte mit einer beeindruckenden Serie am Aufschlag für die Führung in Durchgang vier (7:6, 8:6, 9:6). Die Gäste gaben sich nicht geschlagen und punkteten sich zum Ausgleich (13:13). Nach zwei diagonal geschlagenen Bällen von Gjorgiev (15:14, 16:14) setzte Schmidt den Einerblock (19:15) – der Rottenburger Coach Christophe Achten nahm die Auszeit. Doch herankommen konnten die Gäste nicht mehr. Menner punktete aus dem Hinterraum (21:19), Balean über außen (23:20) und mit einem Ass verwandelte Zuspieler Janouch den ersten Matchball zum Sieg (25:20).

"Heute war eine ganz andere Art von Volleyball gefragt, als es das noch am Mittwoch war", sagte Warm nach der Partie. "Das heute war ein ganz anderer Stil und da haben wir lange gebraucht um uns daran zu gewöhnen. Das haben wir gestern zwar trainiert, aber wir sind dann einfach nervös geworden im ersten Satz und haben zu lange gebraucht. Am Schluss sind wir jetzt mit acht Siegen dabei, ungeschlagen und halten den Anschluss. Das war für uns jetzt das Wichtigste."

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