Trainer wünscht sich mutigere Spieler

11.11.2018

Die Volley YoungStars haben ihr Auswärtsspiel bei den Heitec Volleys Eltmann mit 0:3 (19:25, 20:25, 14:25) verloren. Trainer Adrian Pfleghar sieht die positiven Entwicklungen im Team.

Angreifer Marco Frohberg geht beim Auswärtsspiel in Eltmann als wertvollster Spieler in die YoungStars-Statistik ein. (Foto: Günter Kram)
Angreifer Marco Frohberg geht beim Auswärtsspiel in Eltmann als wertvollster Spieler in die YoungStars-Statistik ein. (Foto: Günter Kram)

Für die Jungs vom Bundesstützpunkt war es das erste Spiel nach vierwöchiger Spielpause. In den ersten beiden Sätzen haben Tobias Hosch, Leon Zimmermann, Lennart Heckel, Marco Frohberg, Linus Engelmann, Jannik Brentel, Johann Reusch, Ben-Simon Bonin, Leon Meier, Tobias Habermaas, Severin Hauke, Markus Hieber, Onno Möller und Pascal Zippel sehr gut mitgespielt. Sein Debüt im Häfler Team gab Ben-Simon, der als Jüngster im Team bisher bei Kadermaßnahmen des Jahrgangs 2003 zum Einsatz kam und unter anderem den Bundespokal mit der Württemberg-Auswahl gewann.
In Durchgang eins gönnten sich die YoungStars nach der zweiten technischen Auszeit eine zusätzliche Verschnaufpause, überließen den Hausherren die Regie und vermochten den Rückstand nicht mehr aufzuholen. Im zweiten Satz ließen sich die YoungStars von einem 0:4-Rückstand nicht beeindrucken. Starke Aufschläge von Marco Frohberg, am Ende wertvollster Spieler bei den Häflern, brachten sein Team wieder ins Spiel. Ähnlich wie in Durchgang eins, verloren die YoungStars erneut nach der zweiten technischen Auszeit den Faden und den Satz mit fünf Punkten Differenz.
Mit „etwas unter die Räder gekommen", beschreibt Trainer Adrian Pfleghar nach dem Spiel die Situation im dritten Satz, in dem es schnell 4:12 aus Häfler Sicht stand. Gegen die favorisierten Franken, die tags zuvor schon Mimmenhausen mit 3:0 nach Hause geschickt hatten, konnten die jungen Häfler nicht mehr viel ausrichten.
Pfleghar sah dennoch viel Gutes im Spiel seiner Mannschaft. „Wir haben zwischenzeitlich sehr gut aufgeschlagen und viele Ballwechsel lange offenhalten können", so seine Analyse. Woran es hapert? „Wir müssen im Angriff mutiger sein und mehr Risiko gehen, um an Ende den Ballwechsel für uns entscheiden zu können", so der Stützpunkttrainer.

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